Als Sitzlift werden Treppenlifte bezeichnet, die mit einer sicheren Sitzgelegenheit ausgestattet sind, und die es dem Nutzer ermöglichen, während des Transports auf einem Treppenstuhl Platz zu nehmen.

Diese Bauweise, die sich für alle Personen eignet, die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist die gängigste Form eines Treppenschrägaufzugs. Der Treppenliftsitz ist meist mit Arm- und Rückenlehnen ausgestattet, die sich bei Bedarf hochklappen lassen, um einen komfortableren Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Zur Sicherheit während des Transports wird bei diesen Liftern auch eine Fußstütze und ein Sicherheitsgurt verwendet, den der Benutzer vor Betrieb eigenständig anlegen kann.

Ein Sitzlift bietet sich somit als Transporthilfe für die Überwindung von Treppen und Höhenunterschieden über mehrere Etagen in Wohnungen und Ein- oder Mehrfamilienhäusern an. Das Sitzmodul ist dabei fest installiert und wird über einen Motor angetrieben, die Schienen werden entlang der Treppe verlegt.

Auch bei schmalen Treppen kann ein Sitzlift aufgrund seines geringen Platzbedarfs zum Einsatz kommen, so dass für andere Mitbewohner oder Angehörige neben dem Aufzug auch das manuelle Treppensteigen möglich bleibt. Durch einen hochklappbaren Sitz bei Nichtverwendung kann weiterer Platz geschaffen werden. So bietet der Treppenlift mit Sitz allen beteiligten größtmöglichen Komfort.

Bewertung der Frage zum Thema Sitzlift von Petra am 07.11.2010:
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